Das Geheimnis der Abtei

Spielerzahl: Alter: 8+
Spieldauer: 60 – 90 min Autoren: Bruno Faidutti, Serge Laget
noch erhältlich: ja © 2003 Days of Wonder




Beschreibung:

“Das Geheimnis der Abtei” ist grob gesagt eine wundeschön aufgemotzte Mischung aus Cluedo und Peking Akte. Die Spieler schlüpfen wie im Namen der Rose in die Rolle eines Mönchs um einen Mord aufzuklären. Die Verdächtigen unterscheiden sich in Rang (Abt, Bruder, Novice), Orden (Templer, Franziskaner, Benediktiner), Kopfbedeckung (Kaputze ja oder nein), Bartwuchs (Bart ja oder nein) und Figur (dick, dünn).
Der Täter wird aus den Verdächtigenkarten gezogen und verdeckt auf die Seite gelegt. Die übrigen Verdächtigen werden an die Mitspieler und auf den Verdächtigenstapel verteilt.

Die Spieler dürfen sich nun in der Abtei bewegen, die Mitspieler verhören oder Aktionen durchführen. Trifft man auf einen anderen Spieler muß mann ihn befragen. Der kann schweigen, oder antworten. Dann darf er den Fragesteller aber auch eine Gegenfrage stellen. Je nach Ort gelten verschiedene Regeln:

Die Kapelle: Alle vier Spielzüge treffen sich die Mönche wieder an diesen Ort zur Messe. Die Spieler müssen hier eine bestimmte Anzahl an Verdächtigen an einen anderen Spieler weitergeben. Außerdem ist eine Ereigniskarte zu ziehen. Diese können alles mögliche verursachen. Man darf nur noch Chorälen Fragen stellen, muß irgendwelche Verdächtige herzeigen, usw.

Beichtstuhl:
Man darf hier eine Karte des letzten Beichtfreudigen ziehen …

Zellen:
Jeder Spiele hat seine eigene Zelle. Durchsucht ein anderer Spieler die Zelle, zieht er eine Karte vom Bewohner. Wird er beim Schnüffeln erwischt, muß er Buße tun und in der Kapelle einmal aussetzen.

Schreibzimmer:
Hier bekommt man Aktionskarten, die man während des Spiels nutzen kann …

Bibliotek:
Hier bekommt man eine recht starke Aktionskarte. Aber nur einmal pro Spiel …

Sprechzimmer:
Hier kann man eine Karte vom Verdächtigenstapel ziehen.

Krypta:
Wieder eine Aktionskarte. Man darf aber nur eine davon auf einmal haben …

Kapitelsaal:
Hier kann man Enthüllungen und Anschuldigungen machen. Hierfür gibt’s die wichtigen Siegpunkte.

Hof, Kreuzgang:
hier passiert nichts Außergewöhnliches.

Sieger ist der Spieler mit den meisten Punkten. Punkte gibt es für Enthüllungen. Man sagt z.B. der Verdächtige trägt einen Bart. Stimmt das, bekommt man am Ende zwei Punkte. Ist es falsch wird ein Punkt abgezogen. Für Anschuldigungen gibt es vier Plus bzw. zwei Minuspunkte. Hier wird ein ganz spezieller Mönch namentlich genannt. Hat den keiner auf der Hand, muß er der Täter sein …

Für das Spiel braucht man keinen großen Spürsinn. Die Regeln sind eher einfach. Seinen Reiz zieht das Spiel ganz klar aus der wunderbaren Grafik und Ausstattung. In gemischten Gruppen mit Kindern und Erwachsenen kommt es super an. Rein unter Erwachsenen eher weniger … Nicht unbedingt eines meiner Liblingsspiele …


| Autor: dattus | erstellt am: 17. August 2009 1:30