Die Stimme aus dem Jenseits
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Spielerzahl: | min. |
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|---|---|---|---|
| Alter: | 16+ | ||
| Spieldauer: | keine Angabe | ||
| Autorin: | Christiane Fux | ||
| Bezugsquelle: | www.moerderische-dinnerparty.de | © 2006 Blaubart Verlags GmbH |
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Material:
- 1 Party-Planer (Anleitung und Menüvorschlag)
- 8 Rollenbücher mit Dialogen und Hinweisen
- 8 Einladungen
- 8 geheime Hinweise
- 8 Tischkarten
- 1 Audio-CD (Einleitung, Hinweise, Auflösung)
Der Fall:
London, 1951: Sie sind zur Testamentseröffnung von Edward, dem 13. Lord von Facelift geladen, der vor einer Woche auf mysteriöse Weise verstarb. Seine Lordschaft stammte aus einer verarmten Adelsfamilie, hatte aber als Schönheitschirurg ein Vermögen verdient. Vor allem sein Ruf, äußerst diskret zu sein, hat ihm viele reiche Kunden aus der Upper Class beschert. Derzeit steht die Familie Facelift unter keinem guten Stern. Denn wie der Lord, haben auch seine Erben so einiges zu verbergen.
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Die Verdächtigen:
Lady Marilyn Facelift
die blutjunge Witwe des Verstorbenen. Ehemaliges Starlet – eine Vergangenheit, über die sie nur ungern spricht.
William Facelift
Sohn des Verstorbenen – ein Spieler und Dandy par excellence.
Lady Elleonore Pucinelli
Schwester des Verstorbenen. Eine echte Operndiva ungewissen Alters. Glamouröse Erscheinung, pflegt einen aufwändigen Lebensstil.
Madame Minuit
eigentlich Minerva Longbottom, geschiedene Facelift. Ex-Frau des Verstorbenen und Mutter seines Sohnes William. Hat sich vor einiger Zeit dem Spiritismus verschrieben.
Theodor Bookshredder
Bibliothekar, Antiquar und Archivar des verstorbenen Lords – ein zerstreuter Bücherwurm.
Prof. Quai-Chang Fu
Experte für prä- und postmortale Einbalsamierungstechniken an der Universität Peking – ein geschätzter Kollege des Lords.
James Gardener
seit kurzem Butler im Hause Facelift. Hat trotz seiner Augenklappe alles und jeden im Blick.
Rebecca von Stern
Anwältin des Verstorbenen, die ihn in Kunstfehlerprozessen vertrat. Eine kühle, aparte Amerikanerin. Liebt geistreiche Konversation und ironische Kommentare.
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Für das Spiel gibt es einige Bewertungen im Forum:
Also…..wir haben am 03.01.2008 “Die Stimme aus dem Jenseits” gespielt.
Fazit: TOP!!!!
Zunächst einmal geht es mit der Auswahl der Personen bzw. der Pärchen los. Dort solltet Ihr sehr sehr gut überlegen wer eingeladen werden sollte. Also springt über euren Schatten und lasst ruhig mal den / die beste(n) Freund/-in zu Hause, wenn es dem Spiel zugute kommt!!! Bei uns war die Mischung perfekt!!!! Alle haben sich besonders viel Mühe bei den Verkleidungen gegeben. Wir haben alle herzlich gelacht und viele Photos geschossen. Wie schon eine Vorgängerin schrieb: “Das war es schon wert!!!”
Spielablauf: Wir haben jedem neben den Einladungen auch die erste Seite des Rollenheftes kopiert und zukommen lassen (Ihr dürft darin natürlich nichts lesen). Dies war in unseren Augen sehr wichtig, das sich die Leute besser auf Ihre Rolle einstellen können. Die Story ist einfach gehalten. Die Gespräche die geführt werden, entwickeln sich zu Selbstläufern und das tut der Atmosphäre sehr gut!!!
Am Ende wurde dann geraten wer der Mörder ist. 1 von 7 (wir waren zu acht) hat den Mörder richtig erraten. Das Wie und Warum stimmte zwar nicht mit der Lösung überein, aber das war dann am Ende egal. Alle waren ausnahmslos begeistert!!!!
Zum Menue: Wir haben uns weitestgehend daran gehalten. Wer sich an den Zeitplan hält, bekommt auch keinen Stress!!! Und lecker war es auch!!!
Ergebnis: Es war zwar jetzt meine zweite Krimi-Party und muss sagen, dass mörderische Dinnerparty in jedem Fall ein super Einsteigerspiel ist. Ich sag mal 8 von 10 möglichen Punkten.
Noch ein Tip: Macht alles mit Kerzen und schön schwummerig, daß macht alles etwas gruseliger und spannender!!!
Nachdem das Spiel jetzt seit über 2 Jahren bei mir rumliegt, haben wir uns zu diesem Silvester endlich durchgerungen auch ein Spiel der ‘Mörderischen Dinnerparties‘ durchzuführen. Man muß ja allem einmal eine Chance geben.
In der gestrigen Besetzung haben wir nun das dritte Krimispiel (nach Seebrück und Mord im Olymp) veranstaltet. Ich möchte behaupten, dass die Spieler eigentlich schon von Beginn an sehr gut mitspielen und mittlerweile schon fortgeschrittene Krimispieler sind. Wir haben uns diesmal sogar verkleidet, was die Stimmung, für mich eigentlich doch überraschend, schon um einiges gehoben hat und zukünftig wohl auch standardmäßig fortgeführt wird.
Zu erst einmal die positiven Aspekte von ‘Die Stimme aus dem Jenseits‘:
- Schönes Material
- Die Audio-CD kam sehr gut an
- Das Essen, dass als Dinnervorschlag vorgegeben ist, war super lecker …
So, das war‘s leider auch schon. Das Spiel selber hat uns überhaupt nicht gefallen:
- Die Dialogrunden, die am Anfang jeder Runde von den Spielern vorgelesen wurden, fanden wir sehr störend. Uns wäre lieber gewesen, wenn die Inhalte durch einige geheime Hinweise weitergegeben würden.
- Man weiß derartig wenig über den eigenen Charakter, den man spielt, daß man völlig von den Aussagen der Mitspieler überrascht wird. Zumindest in der Runde, in der einem die Mitspieler etwas an den Kopf werfen, sollte man schon wissen, ob man das auch wirklich getan hat. Das passierte ständig und leider auch bei ganz wichtigen Sachverhalten.
- Am Ende des Spiels hatte eigentlich keiner von uns so richtig einen überzeugenden Verdacht, so dass wir noch einmal die CD angehört haben, ob wir nicht einen wichtigen Hinweis überhört hatten. Da wäre es ganz gut gewesen, wenn man den Text irgendwo während des Spiels hätte nachlesen können, ohne die CD nochmals hören zu müssen.
- Der Täter weiß ja bis unmittelbar vor der Auflösung nicht, dass er es ist. Das ist eine Spielweise, die uns weniger gefällt. Wenn dann die Auflösung gut ist macht es ja trotzdem Spass (z.B. Mord im Olymp). Die Auflösung hier ist nach einhelliger Meinung aber so richtig schlecht. Der Tathergang ist eigentlich nicht zu lösen, da wichtige Dinge hierzu nirgends, auch nur ansatzweise angedeutet werden. Außerdem ist im Spiel auch mindestens ein logischer Fehler, der den Tathergang eigentlich ausschließt …
Während der Runden hatten wir richtig viel Spass, was aber mehr auf die guten Besetzungen in unserer Gruppe zurückzuführen ist und weniger auf das Spiel. Für mich eine glatte Enttäuschung (nicht der Abend, sondern das Spiel). Die restlichen 2 Ausgaben dieser Reihe bleiben höchstwahrscheinlich noch für längere Zeit im Schrank. Da werden wir lieber wieder auf die optisch weniger attraktiven Angebote, dafür inhaltlich weit höherwertigen Spiele von Kupferberg und KRIMItotal zurückgreifen. (Mir ist es schon selber peinlich, dass ich für die beiden ständig werbe, aber deren Spiele machen mir einfach am meisten Spass)
Fazit: Kein gutes Preis-Leistungsverhätnis. Optik ist doch nur Beiwerk. Ich vergebe nur 2 von 6 Punkten …
Ich habe das Spiel gespielt und bn relativ enttäuscht. Nachdem ich kurz zuvor “Der Duft des Mordes” von Krimitotal gespielt hatte und wirklich begeistert war, war die Mörderische Dinnerparty relativ schwach. Viele aufgeworfene Handlungststränge verlieren sich im Nichts, das Entlarven des Täters ist nur mit einer gewissen Portion Glück und nicht allein durch Logik möglich. Die starren Vorlese-Dialoge gefallen mir persönlich weit weniger als freie Diskussionen. In Zukunft werde ich wohl die ein oder andere Rezenssion zuvor lesen, ehe ich Freunde einlade und ein mir unbekanntes Mörderspiel veranstalte. Zum Trost liegen zu Hause schon zwei krimitotal-Spiele, mit denen ich dann hoffentlich doch noch jemanden für diese Party-Version begeistern kann. Zum Glück gibt es bei uns eine Ludothek, in der man sich die Spiele ausleihen kann, also erübrigt sich die Preisdiskussion.
Wir haben Die Stimme aus dem Jenseits letztes Wochenende gespielt und uns köstlich amüsiert.
Ich muß aber sagen das das unsere erste Erfahrung mit Krimiparties war, abgesehen von den Dinnerkrimiveranstaltungen, die wir schon ein paar mal besucht haben.(Das auch zum Thema Preis, der natürlich recht heftig ist, aber sich im Vgl. zu 6 Karten Dinnerkrimi relativiert).
Ich hatte mir dann auch Gedanken gemacht, ob die Erwartungen vielleicht zu hoch wären und alle nach dem Abend enttäuscht sind…
Die Einladungen gab‘s schon ein paar Wochen vorher, damit sich jeder Gedanken wegen seines Kostüms machen konnte(bzw. haben wie dann erst einen gemeinsamen Termin gefunden^^).
Zur Untermalung hatte ich eine CD mit Liedern aus den Jahren 30-50(kein Rock‘nRoll oder deutsche Lieder sondern mehr Richtung swing) zusammen gestellt, was sehr gut ankam.^^
Genauso wie die festlich gedeckt Tafel mit Kerzenschein.
Nach einem Probekochen haben wir uns dann auch an das vorgeschlagene Menü gehalten, was wirklich lecker war.
Bei uns war der Abend schon fast “gerettet”, als die ersten Leute kamen. Sie hatten sich fast alle unwahrscheinlicht viel Mühe gemacht und ihre Rollen recherchiert und das sah man den Kostümen auch an. Allein die Begrüßung mit Sekt, vom Butler stilecht mit Silbertablett und Handschuhen gereicht,
hat ewig gedauert, weil wir uns immer wieder kaputtgelacht haben und Fotos machen mußten.
Der Arme wird sich so schnell nicht wieder für eine solche Rolle freiwillig melden, aber er hat uns brav den ganzen Abend bedient^^
Das Spiel an sich war vielleicht etwas chaotisch, weil die Diskussionen ausgeartet sind, aber uns hat‘s Spaß gemacht. Auch wenn wir manche Geheimnisse schon in Runde 1 herausbekommen hatten, die erst in Runde 2 dran waren… lol manche haben beim Verhör einfach nicht standgehalten.
Ob die mitgelieferte CD jetzt gut oder schlecht war, kann ich nicht beurteilen, wie gesagt hab ich keine Vergleichsmöglichkeit, bei uns hat sie ihren Zweck erfüllt.
Nach gar 3 3/4 Stunden waren wir am Schluß angelangt. Einer hatte sogar den Mörder richtig getippt, wobei wir unsere fehlende Erfahrung bemerkt haben. Das nächste Mal werden wir mehr auf die Details
bzw. Alibis achten.
Unser Fazit: Wir wollen das möglichst bald nochmal machen und wenn wir ein billiges Spiel finden oder sogar ein tolleres ums so besser
Außerdem werde ich versuchen die Stimme aus dem Jenseits noch ein-zwei Mal mit anderen Leuten zu spielen…
Hallo,
nun, wir haben als allererstes Krimi-Spiel “Die Stimme aus dem Jenseits” gespielt und waren begeistert
Ich habe mir, das gebe ich zu, aber schon die Arbeit gemacht, für jeden Gast eine kleine Zusammenfassung zu schreiben und Tips zusammenzustellen, die auch im Gastgeber-Heft standen (wobei es keine Arbeit war, dafür war die Aufregung und Spannung zu hoch).
An das Menü haben wir uns fast gehalten, hat super gepaßt und war auch vom Aufwand unstressig, darauf muß man achten.
Wir haben eine CD mit entsprechender Musik zusammengestellt, die Wohnung und den Tisch dekoriert, die Gäste kamen alle in entsprechender Verkleidung, das war einfach nur ein großer Spaß.
Ich kann mich einem meiner Vorredner nicht anschließen, drei unserer Spieler haben aufgepaßt wie ein Fuchs und tatsächlich auf logischem Wege herausgefunden, wer der Mörder war.
Was im Nachhinein nicht so gut ist, ist die Tatsache, daß der Mörder bis zum Ende nicht weiß, daß er der Mörder ist. Da ich eh die anderen Teile auch noch testen möchte werde ich möglicherweise diese Info bereits im Vorfeld weitergeben. Was zu einem weiteren Tip führt: Wenn man nicht unbedingt mitspielt ist alles viel entspannter, als “Gastgeber” hat man mehr Zeit für anderes und kann versuchen, das Spiel ein wenig zu “leiten”.
Alles in allem ein neues Hobby für uns, “Die zweifelhafte Welt der Märchen” haben wir drangehängt und als nächstes ist “Tod auf dem Gambia” geplant, wir sind infiziert, richtig schlecht war keines der beiden Spiele.
Mörderische Dinnerparty ist für Neulinge uneingeschränkt zu empfehlen, da sehr festgelegt und linear (die KrimiTotal-Spiele lassen mehr Freiheit und bei manch unerfahrenem Spieler in unserer Runde Unsicherheit, manches ist auch untergegangen was wichtig gewesen wäre, hat alles seine Vor- und Nachteile).
Grüße
PS: Der Preis sollte das geringste Problem sein und ist für mich nicht das Thema, schließlich steckt bestimmt genug Arbeit in den Spielen!
Hallo,
also wir haben vor kurzem das erste dieser Spiele gespielt und waren total begeistert. Zu der Frag mit der Bekanntgabe des Mörders am Schluss: find eich eigentlich eine gute Sache (ich hatte den Mörder erwischt). Problem war aber, dass in der letzten Runde alle nur ein mini Stück zu lesen hatten und ich einen riesen Test – wobei ich dummerweise auch noch angefangen hatte vorzulesen “Nicht vorlesen!”. Das hat den anderen die Lösung doch sehr vereinfacht…
Hier wäre es meiner Meinung nach günstiger: Im Heft nur den Text zum Vorlesen und danach einen kurzen Hinweis Sie sind der Mörder aufzudrucken. Auf der nächsten Seite könnte dann ja die Auflösung stehen.
Viele Grüße