Mord in der Mühle

Spielerzahl: |
Alter: 16+
Spieldauer: 3-4 Stunden
Autoren: Holger Busch, Gitta Hesse und Markus Heßbrügge
Bezugsquelle: www.krimispiel.info © 2006 Kupferberg Kreativ



Vielen Dank an Kupferberg Kreativ für die Bereitstellung des Spiels

Material:

16 PDF-Dateien mit

  • Gastgeberheft
  • Einladungen
  • Spielleiterinfo
  • Namensschilder
  • Charakterprofile
  • Bildbeweise
  • Hinweise
  • DVD Zeugenaussagen
  • Powerpoint-Präsentation: “Umgehungsstraße”
  • Auflösung

Der Fall:

Der 79jährige Müller Friedrich von Specht will in seinen 80. Geburtstag hineinfeiern. Alle Gäste sind am Vorabend eingetroffen. Nur Friedrich erscheint nicht. Er liegt tot in seinem Zimmer. Schnell ermittelt die herbei gerufene Kripo 11 Verdächtige, darunter seine Schwester, seine Kinder, seine Schwiegertochter, der Bürgermeister, der Pfarrer und andere Gäste. Die Spur führt bis nach Kolumbien …

Die Verdächtigen:

Walburga Moralla (57)
Tochter von Friedrich von Specht, geschieden, hat einem Sohn (Matthias). Ist eine sehr konservative und moralische Frau, arbeitet als Küsterin in der Pfarrkirche von Biesterfeld. Trügt der „heilige” Schein?

Matthias Moralla (27)
Sohn von Walburga, Enkel von Friedrich, Einzelkind, seine Eltern haben sich vor 10 Jahren getrennt, ledig, Tischler

Gertrud von Specht (49)
Tochter von Friedrich von Specht, ledig, keine Kinder, Bürokauffrau, träumt von einer großen Weltreise

Peter von Specht (42)
Sohn von Friedrich von Specht, verheiratet mit Lisa, keine Kinder, Frauenarzt, liebt den Luxus

Lisa von Specht (33)
die Frau von Peter und somit Schwiegertochter von Friedrich, möchte keine Kinder, weil sie Angst hat, dass eine Schwangerschaft ihre makellose Schönheit zerstören könnte, hat nichts gelernt und keinen Job

Hermine Grange (61)
Schwester von Friedrich von Specht, Witwe, Hausfrau, hat eine Tochter (Melanie), legt großen Wert aufAnsehen der Familie

Melanie Grange (29)
Tochter von Hermine und somit Nicht von Friedrich von Specht, Bäckereifachverkäuferin, ledig, zurückhaltend und lebt oft in einer fremden Welt

Tine Müller (24)
Krankenschwester bei einem ambulanten Pflegedienst, ledig, betreut Friedrich von Specht seit 9 Monaten, träumt davon. Selbständig zu werden

Alois Sangmeister (55)
Pfarrer von Biesterfeld, Sohn von Wilfrieda, seinen Vater kennt er nicht, immer auf Anstand und Sitte bedacht, such ständig Spender für die Erneuerung seines Kirchendaches

Wilfrieda Sangmeister (77)
Mutter und Haushälterin von Alois, hatte nie Interesse zu heiraten, oft mürrisch, konnte das Leben nie richtig genießen

Hubertus Flostatt (39)
seit 4 Jahren Bürgermeister von Biesterfeld, verheiratet, großer Initiator einer Umgehungsstraße für Biesterfeld


| Autor: dattus | erstellt am: 1. Oktober 2008 0:00

3 Kommentare

  1. 1
    Forumsbeitrag 

    Für das Spiel gibt es eine Bewertung im Forum:

    :arrow: RE: Schon jemand gespielt? (Mord in der Mühle) von dirk45

    Wir haben Ende August eine Runde mit Hindernissen hinter uns. Dreieinhalb Stunden vor Beginn haben zwei Leute abgesagt. Und da ich die Rollen mit den Einladungen verschickt hatte und ich nicht wusste, ob einer der beiden der Mörder war, hatten wir natürlich ein Problem. Dann konnte uns aber unser Babysitter beruhigen, dass keiner der beiden der Mörder war (wir hatten ihm die Lösung zu lesen gegeben) und wir haben einfach zwei Spielern zwei Rollen gegeben. Da beide schon Krimispielerfahrung hatten und die Zweitrollen auch nicht wirklich stark verdächtig waren, gab es keine Probleme.

    Das nächste Problem war, dass der Mörder zwei Hinweise verwechselt hatte und dadurch ein relativ harmloses Indiz mit einer völlig verwirrenden Begründung abschmetterte. Diese führte dann auch noch in die Richtung des Tatverlaufs, so dass gut 50% zum Schluss richtig rieten. Die anderen waren von der schieren Menge an Beweisen einfach erschlagen.

    Die Beweise sind übrigens einfach klasse. Und Beweise wie Fingerabdrücke muss man m.E. auch einfach herumreichen, damit sich jeder einen persönlichen Eindruck machen kann. Dadurch hat man allerdings schon einen guten Eindruck, was eigentlich passiert ist. Wir haben glaube ich die meisten Geschichten relativ schnell erraten und rekonstruiert. Kein Wunder mit zwei Polizisten in der Runde ;) Die neueste Version hat also keine großen Logikfehler mehr, zumindestens sind uns keine aufgefallen.

    Der einzige (kleine) Kritikpunkt war, dass von den elf Teilnehmern eigentlich zu wenige wirklich als Täter in Frage kommen. Wer etwas aufpasst, kann den Täterkreis relativ schnell auf 2-3 Personen einengen.

    P.S.: für die fehlenden Einladungen wurde eine sehr kulante Lösung gefunden. Vielen Dank dafür an KK.

  2. 2
    Forumsbeitrag 

    Für das Spiel gibt es eine Bewertung im Forum:

    :arrow: RE: Schon jemand gespielt? (Mord in der Mühle) von Oliana

    Wir haben gestern “Mord in der Mühle” gespielt und hatten auch dank unseres Improvisationstalents eine Menge Spaß!
    Unser Inspektor hatte Müh und Not die Hinweise und Indizien erst mal zu ordnen, da uns anscheinend die Umschläge ziemlich ungeordnet zugeschickt worden sind. Ein Hinweis war doppelt, dafür fehlte ein anderer Hinweis gänzlich.
    In den Texten waren verhältnismäßig viel Grammatik- und Rechtschreibfehler.
    Ich schließe mich Schockinchen an, dass es einige Unklarheiten gegeben hat und in den Texten oft “Sinnfehler” enthalten waren.
    Mich hat auch gestört, dass man zu wenige Hinweise erhalten hat und ewig viele Indizien mit viel viel Text reihum gingen.
    Wir haben letztes Jahr ein Krimispiel aus einer anderen Produktion gespielt und ich muss sagen, das war wesentlich ausgereifter!

    Aber ein Spaß ist so ein Krimispiel immer wieder.

    Ich freu mich schon auf das nächste…..

  3. 3
    Forumsbeitrag 

    Für das Spiel gibt es eine Bewertung im Forum:

    :arrow: RE: Schon jemand gespielt? (Mord in der Mühle) von Schockinchen

    Also letzten Freitag haben wir uns an das Krimispiel Mord in der Mühle herangewagt. Es wurde letztendlich dieses Spiel weil es kein anderes mit sovielen Leuten gibt und wir waren genau 4 Männer und 7 Frauen.
    Prinzipiell hat uns das Spielen große Freude gemacht und die Gäste gingen sehr in ihrer Rolle auf. Etwas schade fand ich allerdings, dass im Spiel und in den Charakterbeschreibungen sehr viele Fehler waren, die nicht notwendig gewesen wären. Eine genauere Beschreibung schicke ich noch an Kupferberg Kreativ, da ich hier nicht allzuviel verraten möchte. Diese Unklarheiten haben wohl bewirkt, dass wir alle zeitweise etwas verwirrt bezüglich den Tathergang, Beziehung zum Toten etc. waren und sich der Mörder dann in soviele Widersprüche verwickelt hat, dass er schließlich die Tat zugegeben hat. Aber es hat auf jeden Fall ein paar sehr interssante und überraschende Spielinputs gegeben und ich glaube auch, dass es nicht so leicht ist ein Spiel für 11 Leute zu machen.
    FAZIT: Nach Überarbeitung auf jeden Fall spielenswert.

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