Geheimnis des Toten

Spielerzahl: min.
max.
Erweiterung bis Mitspieler
Alter: 16+
Spieldauer: 3-5 Stunden
Autor: Fabian Hüss
Bezugsquelle: www.krimispiele.com © 2009 Samhain Verlag

Material:

  • eine ausführliche Spielanleitung für den Krimi
  • 10 Charakterbeschreibungen
  • 10 Geheime Tagebücher
  • Lösungsschreiben
  • Zusätzliche Indizien
  • Spielleiterkonzept

Der Fall:

England 1931: Es ist der Geburtstag Lady Lucy Bosworth-Crowley´s. Die Witwe ist angesehen in Englands Oberschicht, so dass sich illustre Gäste versammelt haben, um ihren Ehrentag zu begehen. Auf der Gästeliste stehen Lords, Ladies, eine Operndiva und Großindustrielle. Sogar ein Radscha aus Indien nimmt am Bankett teil.
Der einzige Sohn der englischen Lady mit dem verstorbenen Lord Crowley, H.P.Crowly, ist häufig in den Skandalsparten der Gazetten zu finden und so ist es nicht nur eine gesellschaftliche Pflicht, bei dieser Feier zugegen zu sein, sondern auch eine ordentliche Portion Neugier verstärkt die Motivation, nach Somerset auf den Landsitz von Crowley Manor zu kommen.

Die Verdächtigen:

?


| Autor: dattus | erstellt am: 16. August 2009 21:29

Ein Kommentar

  1. 1
    Forumsbeitrag 

    Für das Spiel gibt es einige Bewertungen im Forum:

    :arrow: RE: Geheimnis des Toten – Wer hat Erfahrung von Gandia

    Hallo Jet,

    wir haben das Spiel letztes Wochenende inkl. Erweiterung (mit 16 Personen von 17) gespielt.
    Lediglich eine Rolle blieb unbesetzt.

    Vorneweg einmal: Wir hatten sehr viel Spass dabei.

    Da es an der einen oder anderen Stelle wie schon mein Vorgänger erwähnt hat nicht ganz schlüssig zu geht sollte das Spiel nicht in der Erwartung gespielt werden, den Mörder durch komplett logische Schlussfolgerungen herauszufinden. Zwar hat unser schlauster Kopf tatsächlich den richtigen Mörder im Visier gehabt, wie er das geschafft hat, ist mir aber noch schleierhaft.

    Ungewöhnlich für die Krimidinner braucht dieses Spiel einen Spielleiter, vor allem auch um mit der einen oder anderen Information über Lücken hinweg zu helfen. Das heisst, dass der Spielleiter alle Spielunterlagen -ja, gerade auch die in den verschlossen Umschlägen- vor Spielbegin lesen muss. Da alles bereits liebevoll in den entsprechenden Umschlägen verpackt ankommt ist das keine Selbstverständlichkeit.

    An einigen Stellen wird auf Charaktere hingewiesen, die gar nicht besetzt sind. Das spielt zwar keine Rolle, zeigt aber dass das Spiel schon ein mal von den Rollen her angepasst wurde. Allerdings wurden die entfernten Rollen nicht sauber aus dem Spielmaterial entnommen.

    Es ist ausserdem das Einzige mir bekannte Krimidinner, das mit einer so großen Personenanzahl spielbar ist. Dass mach dabei (wie bereits von meinem Vorgänger erwähnt) an die Kommunikativen Grenzen stösst und eben auch nicht mehr alles mitkriegen kann ist auch klar.

    Alles in Allem würde ich das Spiel aber wieder kaufen.

    Gandia

    :arrow: RE: Geheimnis des Toten – Wer hat Erfahrung von Neuling

    Hallo,

    wir haben “Geheimnis des Toten” auf einer Mitarbeiterweihnachtsfeier nebst Erweiterung gespielt und waren allesamt Krimispiel-Neulinge. Das war dann wohl auch das Problem (jaja, ich weiß, wird vom Hersteller auch nur bedingt für Einsteiger empfohlen…).

    Eigentlich ist das Spiel sehr nett aufgemacht, wenn auch eindeutig “selfmade”. Die Rollenbeschreibungen an sich sind auch sehr anschaulich und ein paar recht interessante Figuren dabei. Leider ist die Anleitung sehr dürftig, so dass wir doch unsere Schwierigkeiten hatten, das Spiel ins Rollen zu bringen. Außerdem wird in der Anleitung – entgegen der Ankündigung – der/die Täter(in) schon verraten, somit konnte der Spielleiter leider nicht mehr mitraten. Und dieser sollte den Abend und damit die Ermittlungen forciert leiten, möglichst alle Rollen kennen, um Anschuldigungen ins Spiel zu bringen und so durch die notwendige Verteidigung Informationen ans Licht zu bringen, die sonst unter den Tisch fallen. Wichtig ist auch, dass sich die Charaktere gegenseitig beschuldigen, dass haben wir leider nicht oder nicht genug gemacht. Bei uns kam es vor, dass sich einzelne Mitspieler selbst belasten mussten, um überhaupt Hinweise ins Spiel zu bringen. Allerdings haben einige der Teilnehmer ihre Rollen auch nicht entsprechend der Charakterbeschreibung umgesetzt, wie ich feststellen musste, nachdem ich die anderen Texte hinterher studierte.

    Also: Mit guter Anleitung kanns bestimmt lustig werden! Echtes Manko: Der Tagesablauf der einzelnen Figuren ist uns immer noch nicht klar – die müssen einfach mehr über sich selbst wissen, z. B. wo sie zur Tatzeit waren, wo davor, wo danach. Öfter gab es auch die Antwort: “Das weiß ich leider auch nicht, wüsste es aber auch gerne” z. B. zum familiären Kontext. Ob wir mehr hätten improvisieren müssen? Für die Wissenslücken könnte der Spielleiter im Vorfeld einen Plan erstellen und seine Mitspieler gezielt in Kenntnis setzen – was aber vermutlich doch einiges an Arbeit bedeutet. Das Motiv des Mordes sollte auch etwas stärker herausgearbeitet werden.

    Wichtig: Bei uns fehlten win paar optionale Rollen, die wir im Spielverlauf dann doch sehr vermissten. Vermutlich läuft der Abend besser, wenn alle Rollen des Grundspiels besetzt sind. Ach ja, ein wichtiges Detail der Auflösung zum Ausschluss eines weiteren Verdächtigens kann ich bis heute nicht nachvollziehen, vielleicht, weil es auch so ein sehr angeregter Abend war? Habe nicht alles nochmal gelesen, könnte also durchaus sein, dass ich was übersehen habe.

    Würde mich interessieren, wie es bei anderen gelaufen ist. Fällt ja nicht leicht, Krimispiele für mehr als 12 Personen zu finden – vielleicht zu Recht? Durch die große Personenzahl gingen bestimmt auch wichtige Infos verloren…

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