Tod auf dem Gambia

Spielerzahl: min. |
max. |
Alter: 15+
Spieldauer: keine Angabe
Autor: keine Angabe
Original: Das Spiel [englisch] ist unter dem Namen ‘Death on the Gambia’ bei Freeform Games erschienen. -> Info
Bezugsquelle: www.freeformgames.com/german_games.php © 2003 Freeform Games LLP



Material:

3 PDF-Dateien mit

  • Rollenbeschreibungen für alle Gäste, inklusive Hintergrund, Ziele und Aufgaben, besondere Fähigkeiten, Gegenstände und Geld.
  • Eine Regelübersicht für Ihre Gäste.
  • Eine Anleitung, wie man das Spiel veranstaltet.
  • Epilog-Karten, die, abhängig wie die Protagonisten am Abend verhalten, über deren weitere Schicksale Auskunft geben.
  • Telegramme und andere wichtige Gegenstände.

Der Fall:

Frühling 1939 – Europa bereitet sich auf den Krieg vor. In der fernen britischen Kolonie Gambia nimmt ein anderes, wesentlich unbedeutenderes Drama seinen Lauf, als das Flussboot Christabel seine Routinefahrt von Georgetown zur Hauptstadt Bathurst beginnt.
Die Luft ist heiß und feucht, die Moskitos sind hungrig und das Wasser bewegt sich nur langsam. Es ist eine Zweitagesreise nach Bathurst. Zwei Tage abgeschnitten vom Rest der Welt. Nur ein kurzer Halt in Mansa Konko unterbricht die Monotonie. Aber innerhalb von zwei Tagen kann viel passieren…

Die Verdächtigen:

Jane Carter
eine amerikanische Journalistin, die für den Gambia Tribüne arbeitet

Dexter Fairchild
ein unerschrockener Großwildjäger aus England

Katanga
Einheimischer aus Gambia und Bootsmaat an Bord der Christabel

Joseph Keene
einer der besten Polizeikommissare von Gambia

Connor McDouglas
ein zäher schottischer Archäologe, Abenteurer und Jäger verlorener Antiquitäten

Marie Renard
eine berühmte französische Künstlerin

Emily Schwartz
eine brillante deutsche Ärztin, die den Menschen im Dschungel hilft

Caroline Tanner
eine Witwe aus England, die die Welt bereist

Alex Thomas
Chefeinkäufer der Happy Peanut Spread Company

Matthew Townhill
ein britischer Missionar


| Autor: dattus | erstellt am: 1. Oktober 2008 0:00

Ein Kommentar

  1. 1
    Forumsbeitag 

    Für das Spiel gibt es einige Bewertungen im Forum:

    :arrow: Tod auf dem Gambia von Peter

    Hallo Freunde
    Ich habe “Tod auf dem Gambia” bereits zweimal mit verschiedenen Teams gespielt. Es war auch das erste mal für mich, dass ich ein solches Spiel durchführte. Ich kann sagen, es war ein voller Erfolg. Obwohl ich sagen muss, dass keiner in Rollenspielen erfahren war. Dies hat dem Spass und dem Erfolg keinen Abbruch getan. Alle, wirlich alle hatten einen riesen Spass.
    Für den zweiten Durchgang des gleichen Spiels hatte ich noch eine Art Einleitung für die Spieler verfasst. Darin wurden einige Grundlagen für das Spiel erklärt. Diese Einleitung sollte den Einstieg erleichtern und den Spielern die Angst nehmen, etwas falsch zu machen. Ich muss sagen, dass der zweite Durchgang, mit vollkommen anderen Spielern, fast noch mehr Spass machte. Die Akteure handelten etwas mutiger und waren mit ihren Informationen grosszügiger.
    Das nächste Spiel von Murder Mystery ist bereits in der Pipeline. Ich bin sicher, dass es ein grosser Spass wird.
    Ich kann die Spiele von Murder Mystery nur empfehlen
    Peter aus der Schweiz

    Gerne lasse ich mich noch etwas genauer über die Spiele von Freeforms aus.
    Ich muss aber beifügen, dass ich keine grosse Erfahrung in solchen Sachen habe. Ich kenne lediglich die Spiele dieses Herstellers.

    Ich bezeichne dieses Spiel, als ein “freies” Spiel, dass heisst, es gibt kein Drehbuch.
    Man benötigt einen Spielleiter, welcher das ganze Spiel, die Rollen etc.
    kennt.
    Im Fall “Tod auf dem Gambia” ist kein Mord oder so eingeplant. Jedoch ist es in meinen Spielen zu Morden, bzw. Mordversuchen gekommen. Ob jemand umgebracht wird, hängt also von den Spielern ab.
    Da es ein freies Spiel ist, kann man ohne grössere Probleme Personen aus dem Spiel lassen oder eine neue Person einfügen.

    Den Grossteil der Informationen bekommen die Spieler wirklich erst kurz vor dem Spielbeginn. Das gibt für die meisten noch eine kleine Ueberraschung. So könnte zum Beispiel der Koch plötzlich erfahren, dass er eigentlich Hans Bond, der deutsche Meisterspion ist, der sich nur als Koch verkleidet hat.

    Jeder Mitspieler bekommt am Anfang des Spieles mehrer “Aufträge” in Form von Karten, zBsp. Finde den Schatz, Suche den russischen Spion etc.
    In den meisten Fällen haben zwei, manchmal auch drei Spielen die gleichen Aufträge. Erfüllen kann ihn jedoch nur ein Spieler, was zu einer Konkurenzsituation führt.

    Weiter bekommen die Mitspieler Karten auf denen Geheimnisse und/oder Informationen stehen.

    Jeder Mitspieler bekommt einige Fähigkeitskarten. Diese Fähigkeitskarte kann folgenden Wortlaut haben: Wenn Sie 5 Minuten mit einer Person gesprochen haben und diese Karte vorweisen, muss diese Person ihnen ihr persönliches Geheimnis offenbaren. Wenn diese Fähigkeitskarten eingesetzt werden, muss die befragte Person korrekt antworten, in diesem Fall sein Geheimnis, “Ich
    bin ein russischer Spion” lüften.

    Natürlich hat man nicht genug Fähigkeitskarten um alle Fragen zu beantworten. Wichtig ist darum, dass man seine Informationen mit den anderen austauscht. Natürlich nur gegen neue Informationen und das noch, ohne dass man zuviel von sich und seinen Auftägen verrät. Es muss also sehr viel gesprochen und verhandelt werden. Meistens kommt man nur über Dritte zu seinen gewünschten Informationen.

    Gegenstände, Waffen, Schatzkarten, Dokumente welche im Spiel eine Rolle spielen, werden auch durch Karten dargestellt. Bis auf die Waffen habe die diese Gegenstände wenn möglich in “echt” hergestellt. Das heisst, jede Person hatte einen “echten” Pass mit seinen Personalien zum vorweisen. Es macht einfach mehr Spass, wenn man einen “echten” Goldbarren in der Hand hält und nicht nur eine Karte auf der steht “Diese Karte stellt einen Goldbarren dar”.

    Kämpfe, Prügeleien, Schiessereien und andere Auseinandersetzungen werden mit Schere Stein Papier erledigt. Der Spielleiter ist der Schiedsrichter und das kann ganz schön stressig sein.

    Wie bei den meisten ähnlichen Spielen ist die Verkleidung der Mitspieler und die Gestaltung der Spielumgebung wichtig. In diesem Fall lief im Hintergrund eine CD mit Geräuschen aus dem Dschungel und mein Haus war zum Schiff, mit Kajüten, Motorenraum, Frachtraum, Kombüse und anderen Räumen umgewandelt
    worden. Es war wichtig, dass sich zwei oder auch drei Personen in Ruhe und von den anderen getrennt unterhalten konnten.

    Wenn noch mehr Informationen gewünscht werden, bin ich gerne dazu bereit.
    Gruss aus der Schweiz

    :arrow: RE: Tod auf dem Gambia von ch.g.

    Endlich habe ich‘s auch gespielt und ich muss sagen, es macht irre Spaß. Ist man zu Anfang noch etwas gehemmt oder unsicher, so wird man doch im Verlauf des Spiels sehr schnell mutiger und geht ganz in seiner Rolle auf, so war es zumindest bei mir. Leider hatte ich das Problem das 3 Mitspieler kurz vor Beginn abgesagt hatten, aber ich hatte zum Glück so eine begnadete Runde an Mitspielern, das dies sehr gut kompensiert wurde.

    Dank der vielen Tipps von Peter, (an dieser Stelle auch nochmal vielen Dank für die CD die du mir geschickt hast!) der Dekoration des Hauses und natürlich der Mitspieler war es ein sehr kurzweiliger Abend. Dadurch das man ja selbst den Ablauf des Spiels mit beeinflussen kann, genau wie alle anderen auch, ist es sehr unvorhersehbar und man weiß nie was so genau im nächsten Moment passiert. Dies hat mich ja besonders faziniert und ich denke das war sicher nicht mein letztes Spiel was ich in dieser Art gespielt habe.

    Das Herstellen der Requisiten macht schon einen Mordsspaß, dann die Schnick, Schnack, Schnuck Einlagen im Spiel, und das man praktisch ständig in Bewegung ist und sich mit allen angeregt unterhält und nicht nur um einen Tisch herumsitzt fand ich schon sehr klasse. Dann sah man in allen Möglichen Ecken des Hauses die unterschiedlichsten Pärchen tuscheln und kichern, dann sich zurückziehen und der Kapitän war ein sehr gefragter Mann an diesem Abend, aber Männer in Uniform machen ja eh immer was her oder? Kicher.

    … kurz um da hier ja schon so viel vom Ablauf geschrieben wurde, bleibt mir nur zu sagen es war ein sehr gelungender Abend der uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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